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Jesus Vatertag Gedanken zu Christi Himmelfahrt Als ChristInnen reden wir doch lieber von "Himmelfahrt", wenn viele andere sich auf den "Vatertag" freuen. Im ursprünglichen Sinne wird an diesem Tag daran gedacht, wie Jesus sich 40 Tage nach seiner Kreuzigung selbst "zur Rechten Gottes in der Höhe" (Hebr 1,3) setzt. Umso außergewöhnlicher wird die Tat, da er selbst sich in der Kreuzigung bis zum Tode erniedrigt hatte - nun erhöht er sich, und wird erhöht: er kommt zum Vater, erlebt also den ersten aller Vatertage.
Unsere Bräuche erinnern vielleicht an Umzüge der Apostel oder aber auch nur an die germanische Sitte sein eigenes Land mindestens einmal im Jahr zu umschreiten. Heute regen wir uns über besoffen grölende Männerhorden auf - und das könnten wir schon seit Jahrhunderten tun, denn bereits seit dem Mittelalter spielte Alkohol an diesem Tag eine wichtigere Rolle als Weihwasser. Seit gut 200 Jahren gibt es so genannte "Schinkentouren", die keinerlei religiösen Bezug mehr haben.
Jesu Vatertag sollte ein fröhliches Gedenken sein. Nichts spricht dagegen, fröhlich zu feiern zu Christi Himmelfahrt! Sinnlose Besäufnisse sind an diesem Tag ebenso sinnlos wie an anderen Tagen. Dieser Tag kann ein Tag der Familie sein - Kinder feiern mit ihren Eltern, so wie Jesus mit seinem Vater.
Wer die Geschichte nachlesen möchte schaut hier nach: Lukas 24, 50-53 und Apostelgeschichte 1, 4-12
Gerrit Wiebe
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